Bericht von Joel 14.05
Nachdem wir im übelriechenden Internetkaffee waren, um uns endlich mal zu melden, haben wir uns Richtung Donauquelle aufgemacht. Die Strecke ging mehrheitlich aufwärts und der Radweg war sehr schlecht Beschildert, so kam es, dass wir uns einen Weg durch die Wiese bahnten und anschliessend auf der Autostrasse weiterfuhren. Der einsetzende Regen erhellte unsere Stimmung nicht gerade. In Donaueschingen gönnten wir uns erstmals einen Kaffee mtagit zwei Pralinen, bevor wir uns die Quelle vornahmen, Joel getraute sich kaum zu fotografieren, in diesem Regen.
Heute wurden wir von den Sonnenstrahlen geweckt, obwohl wir die Nacht in einer Scheune verbrachten. Trocken und vor Wind geschützt, jedoch nicht ganz vor der bissigen Kälte. Die Ritzen in den Holzwänden und die kleinen bis mittelgrossen Löcher im Dach liessen unser Thermometer auch nicht über 0°C steigen. Egal, die Hauptsache war die Trockenheit.
Trotz anfänglicher Kälte, genossen wir einen sehr bewölkten Tag, auch die Strasse war eben.
Bericht von Joel 18.05
Nach guten 70km sanken wir dann erschöpft in unseren wohlverdienten Schlaf.
Bericht von Joel 19.05
Bericht von Joel 20.05
Wir genossen einen weiteren sonnigen Tag auf unseren Rädern. Als wir am Nachmittag in einem kleinen Dorf, Altisheim, eine Pause einlegten und gerade dabei waren Kaffee zu kochen, rief uns ein älterer Herr zu sich in den Garten, seine Frau würde für uns Kaffee machen. So verbrachten wir
wunderschönen Weiher aufgeschlagen hatten, wurde ich von den Anwohnern zu Bier & Snack eingeladen. - Ein herrlicher Tag!
Bericht von Joel 21.05
Nach einem erfrischenden Bad im Weiher gings weiter, immer schön der Donau entlang bis wir in eine Schlucht kamen. In dieser Sackgasse gab es einen bequemen Ausweg: das Kursschiff durch den Donaudurchbruch. Am Abend gingen wir in Matting in eine kath. Kirche, anschliessend war „ratschen“ in der Dorfbeiz angesagt. Wir wurden von drei netten Damen herzlich eingeladen. Nach diesem unterhaltsamen Abend mussten wir unser Zelt im Dunkeln aufstellen. Eine halbe Stunde später hatten wir ungebetenen Besuch, ein Fuchs stahl uns zuerst den Müllsack und zerbiss dann noch unseren Wassersack. Ich versuchten den Störefried mit einem Klappstuhl zu erschlagen, leider getraute er sich nicht näher als 1,5m an mich heran.
Bericht von Joel 22.05
Das Highlight des heutigen Ruhetages war ein fremder Abenteurer, welcher uns sehr freudig motivierte und aus lauter Freude auch noch 10€ zugesteckt hat.
Bericht von Joel 23.05
Ein schöner Tag an dem wir den aktuellen Rekord von 75km aufgestellt haben.
Bericht von Joel 24.05
Wir geniessen weiterhin die schönen Landschaften und interessanten Bauten.
Das Wetter ist sehr gnädig mit uns.
Das Wetter ist sehr gnädig mit uns.
Bericht von Joel 25.05
Herzlich Willkommen in Österreich! Nach dem gemütlichen Mittagessen, haben wir die Grenze bei Passau überquert obwohl die Grenze abgeschafft wurde. Aus dem Grenzübergang wurde eine Tankstelle gemacht, nicht einmal ein Schild zeigt uns, dass wir jetzt in Österreich sind. Wir hatten ausgemacht, dass wir heute auf einem Campingplatz zelten möchten. So haben wir uns auf dem nächsten Campingplatz informiert und wären auch beinahe geblieben, doch für 3,30€ hatte er uns einfach zu wenig zu bieten. Man sagte uns noch, der nächste Platz wäre erst 30km weiter Fluss abwärts. Nach einigem zögern fuhren wir dann doch wieder los und nur gerade 7km weiter unten fanden wir das „Paradies“ für 2,50€ pro Zelt & Nacht inkl. Freibad und Willkommens-Stamperl (Drink)
Bericht von Joel 26.05
Kurzum beschlossen wir noch einen Tag in diesem „Paradies“ in Engelhartszell zu geniessen. Die Leute sind hier äusserst freundlich, Sarah wurden zum Beispiel ein süsser Zopf und ein super Brot geschenkt! Leider hat es auch hier im Dorf kein öffentliches Internet. Am Abend begann es heftig zu regnen.
Bericht von Joel 27.05
Im Regen haben wir unsere 7 Sachen gepackt und kamen an der Rezeption vom Regen in die Traufe, vor uns lag die Rechnung des vermeintlich günstigen Campingplatzes, 24,50€ wurde von uns verlangt, den n es wurden zum Zelttarif noch ein Personentarif plus Wasserpauschale dazugerechnet. - Wir haben daraus gelernt, dass man besser genau nachfragt was es am Schluss dann kosten wird!
Der Tag blieb so trist, am Abend war die grosse Herausforderung, das schon von letzter Nacht nasse Zelt im strömenden Regen aufzustellen, nebenan versuchte Sarah beim Kochen alles (Brot, Gewürze, Kocher...) trocken zu halten.
Wir haben es Überlebt! =)
Bericht von Joel 28.05
Es regnete immer noch! Durchnässt, entkräftet und bei gerade mal 5°C frierend machten wir uns in Linz auf zur nächsten Jugendherberge. Hier versuchten wir alles zu reinigen und trocknen, das Zelt haben wir beispielsweise über die Badezimmertür gehängt, es lief eine braune Sauce unter dem Zelt hervor ...
Jetzt sitze ich frisch geduscht und gestärkt im Empfangsraum der Herberge und erledige die schon lange überfälligen Internetarbeiten (freies Internet ist nur sehr schwer zu finden).
Ps: Weitere Bilder gibts wie immer auf Picasa hier klicken
und die gefahrene Route siehst du hier klicken
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